08. Januar 2026

Erfolgreiches Jahr 2025 mit klarem Qualitätsfokus

Erneut Rekordzahlen im slowenischen Tourismus

Der Slowenische Tourismusverband blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit stabilem, moderatem Wachstum wurden sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen neue Höchststände erreicht. Insgesamt verzeichnete das Land rund sieben Millionen Gäste und 17,9 Millionen Übernachtungen. Die Entwicklung bestätigt den langfristig angelegten, strategischen Ansatz des slowenischen Tourismus, der konsequent auf Qualität, Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit ausgerichtet ist. Kunst und Kultur bilden auch 2026 das zentrale Kommunikationsthema, begleitet von neuen Publikationen, Kampagnen und internationalen Veranstaltungen.

Starke internationale Nachfrage und hohe Wertschöpfung

Die Übernachtungen internationaler Gäste stiegen 2025 um rund neun Prozent. Wichtigste Herkunftsmärkte waren Deutschland, Italien, Österreich, Tschechien und Kroatien, die zusammen 44 Prozent aller ausländischen Übernachtungen ausmachten. Besonders dynamisch entwickelten sich unter anderem die Märkte Polen, Spanien, Großbritannien, die Niederlande und die USA. Der heimische Markt bleibt mit rund einem Viertel aller Übernachtungen ein stabiler und strategisch wichtiger Faktor.

Erfolgreich zeigte sich auch die Verlängerung der Saison: Die höchsten Zuwächse wurden im Frühjahr und Herbst erzielt. Gleichzeitig nahm die regionale Verteilung der Gäste weiter zu, mit deutlichen Wachstumsraten in Regionen wie dem oberen Savinja-Tal, Dolenjska, Brda, dem Vipava-Tal, Velenje–Topolšica oder der grünen Karstregion.

Die steigende Wertschöpfung spiegelt sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen wider. Laut Daten der Bank of Slovenia brachte der Tourismus zwischen Januar und Oktober 3,09 Milliarden Euro ein – ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Angaben des Statistischen Amts von Slowenien zufolge gaben Hotelgäste im Frühjahr durchschnittlich 214 Euro pro Tag aus, davon 122 Euro für die Unterkunft – deutlich mehr als 2022. Im Sommer gaben Hotelgäste durchschnittlich 170 Euro pro Tag aus, etwas weniger als im Sommer 2021. Auf Campingplätzen beliefen sich die durchschnittlichen Tagesausgaben auf 63 Euro.

Auf der Pressekonferenz in Ljubljana am 7. Januar betonten Wirtschafts-, Tourismus- und Sportminister Matjaž Han sowie die Direktorin des Slowenischen Tourismusverbandes (STB), Maja Pak Olaj, dass Wachstum weiterhin verantwortungsvoll gestaltet werden soll. Leitmotiv bleibt der strategische Grundsatz „etwas mehr, aber besser“.

„Der Erfolg des slowenischen Tourismus ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Maßnahmen, Investitionen und konsequenter Marktbearbeitung“, erklärte Minister Han. 2025 wurde der bislang größte Investitionszyklus im Tourismus abgeschlossen: 119 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 278 Millionen Euro wurden mit 121 Millionen Euro aus europäischen und nationalen Mitteln finanziert.

Datenbasierte Steuerung und Nachhaltigkeit

Ein zentraler Meilenstein für die zukünftige Tourismusentwicklung ist die vollständige Inbetriebnahme des Nationalen Tourismusinformationszentrums (NiST). Erstmals stehen 60 wirtschaftliche, ökologische und soziale Indikatoren gebündelt zur Verfügung, um Auswirkungen des Tourismus umfassend zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Parallel wird das weiterentwickelte Programm Green Scheme of Slovenian Tourism in das System integriert. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz, etwa im Marketing oder durch die virtuelle Assistentin „Alma“ für die Reiseplanung, gewinnt an Bedeutung.

Förderprogramme und Ausblick auf 2026

Für 2026 sind weitere gezielte Fördermaßnahmen vorgesehen. Bereits ausgeschrieben ist ein Programm zur Entwicklung authentischer tourismusbezogener Angebote rund um das kulturelle Erbe in Ostslowenien, mit einem Fördervolumen von knapp 6,9 Millionen Euro. Weitere Ausschreibungen zur nachhaltigen Destinationsentwicklung, zur Vernetzung von Regionen sowie zur Förderung von Umwelt- und Nachhaltigkeitszertifizierungen sollen im Laufe des Jahres folgen. Bis 2028 stehen dafür insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Parallel richtet der Slowenische Tourismusverband seine Marketingaktivitäten weiter auf anspruchsvolle, qualitätsbewusste Zielgruppen aus. Das Slowenische Tourismusamt mit Sitz in München ist für die Märkte Deutschland und Schweiz zuständig und plant für 2026 viele zielgerichtete Promotions und Kommunikationsmaßnahmen mit dem Fokus auf Kunst und Kultur, Wellbeing, Kulinarik sowie Naturerlebnisse. Ziel ist es, die Wahrnehmung Sloweniens als kulturell reiche, nachhaltige und zugleich als Boutique-Ganzjahresdestination weiter zu stärken und Besucherströme auch außerhalb der Hauptsaison sowohl auf etablierte als auch auf weniger bekannte Regionen des Landes zu lenken.

Mehr Informationen unter www.slovenia.info.

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